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Patoinos Domaine Del'Apocalypse

Eine Idee der Leidenschaft

Das Projekt zur Entwicklung und Rehabilitation des Weinbaus in Patmos steht im Einklang mit der Wiederbelebung des griechischen Weinbaus. Vor zwanzig Jahren hat Griechenland sich der Modernisierung der Weinherstellung und der Entwicklung kleinerer Weingüter verpflichtet, die von Winzern und Bauern betrieben werden, um das nationale Weinerbe zu erhalten. Dabei konnte eine Vielzahl an Rebsorten genutzt werden, die in Westeuropa völlig unbekannt sind. Der Bau des Kellers Patoinos und die Rückkehr des Weinbaus auf der Insel Patmos sind großartige Errungenschaften.

Das Weingut ist durch die Leidenschaft des Schweizer Direktors von Slow-Food und ehemaligen. Schweizer Politikers mit griechischen Wurzeln, Josef Zisyadis, entstanden. Dank des Talentes und der Unterstützung einiger biodynamischer Winzer und Önologen entstand im Jahr 2016 auf der Insel der „Apocalypse" – wie Patmos auch genannt wird – der erste Jahrgang mit zwei authentischen griechischen Rebsorten der Insel.

Patmos war einst eine Weininsel

Einst vielschichtig, ist die Weinherstellung der Insel heute nur eine Erinnerung. Einige Weine von Bauern und Landbesitzern wurden lediglich für den privaten Verbrauch hergestellt. Aber man hat Spuren und Quellen gefunden, die eine bedeutende Weinproduktion von Tausenden von Jahren beweisen. Die Weinpressen, in denen der Most gemacht wurden, waren auf den Grundstücken der Bauern. Derzeit kann man sogar die einmal bebauten Flächen eindeutig bestimmen können, weil man alten, jetzt brachliegenden Terrassen erkannte.

Die geographische und klimatische Situation

Patmos liegt 161 Seemeilen von Piräus östlich der Ägäis und ist die nördlichste Insel der Dodekones-Inseln. Das Klima ist trocken, der häufig anzutreffende Nordwind gehört genauso zur Insel wie die 3.000 Sonnenstunden pro Jahr. Patmos ist 34 km² groß und zählt 3000 ganzjährige Bewohner.

 

Das Weingut

Josef Zisyadis Patoinos Winery hat einen Weinberg mit einer Gesamtfläche von 3 ha. Die Weinbepflanzungen bestehen aus 2/3 weißen und 1/3 roten Rebsorten. Diese Trauben sind alle einheimisch, vorrangig die weiße Rebsorte ist Assyrtiko. Ziel ist es, einheimischen Rebsorten zu fördern und regionale Weine Dank dieser Sorten alter Rebsorten zu vinifizieren. Der Weinbau, den das Weingut verfolgt, ist "Respekt vor dem Ökosystem" und folgt biodynamischen Kernzielen und die Reduzierung technischer Hilfsmittel. Es werden zurzeit ca. 9.000 Flaschen produziert. Die Kellerei umfasst einen Empfangsraum, Vinifizierungsanlagen, Lagerkeller, Labor und Büros.

Der Weinberg

 

Der Weinberg befindet sich im Süden der Insel in Petra, einem fast ganzjährig grünen Tal, am Rande eines Golfs mit einer recht offenen Mündung, die sich durch den Felsen von Kalikatsou erstreckt. Das Winzerhaus auf diesem 3 Hektar großen Weingut wird im Monastère Saint-Jean-le-Théologien vermietet. Das Winzerhaus des Domaine umfasst den Verkostungskeller, einen Besucherempfangsbereich, eine Ausstellung der alten Presse, eine Samenbank für Ureinwohner und eine Olivenölpresse. Die Arbeitsstruktur besteht aus einem Regisseur, einem Winzer und einem Önologen. Je nach Jahreszeit ist auch saisonale Hilfe unerlässlich.